Als ich begann, mich mit der Fotografie intensiver zu beschäftigen, stieß ich immer wieder auf dieselben Namen. Blogbeiträge und Videos lieferten nicht nur neue Informationen, sie machten mich noch neugieriger. So war es nicht verwunderlich, dass ich schnell auf Patrick Ludolph aka Paddy aufmerksam wurde, der unter Neunzehn72.de seine Inhalte verbreitet. Es gibt viele Fotografen mit einer großen Präsenz in den Medien, aber irgendwie bleibt man doch bei denen hängen, deren Art und Stil einem gefallen. So war es bei mir mit Paddy. Ich mag einfach seine direkte, kompetente und kumpelhafte Art. Er vermittelt in seinen Videos den Eindruck, dass er sich mit einem in ein Café oder eine Kneipe setzt und locker über die Fotografie geschnackt wird.

In 2016 fing ich mit der Portraitfotografie ernsthaft an. Zwar habe ich davor auch Shootings gehabt, aber das war alles noch ohne… naja sagen wir Leidenschaft. Seitdem habe ich einige Dinge ausprobiert, schon eine gute Anzahl Shootings gehabt und mich fotografisch verbessert und weiterentwickelt. Aktuell habe ich jedoch den Eindruck auf der Stelle zu treten. Irgendwie geht es nicht weiter und das demotiviert mich ehrlich gesagt ein wenig. Egal ob Hobby oder nicht, ich habe ein Ziel, was die Qualität der Bilder angeht.

Am 02.01. diesen Jahres war es dann soweit, ich überlegte zusammen mit meiner Frau, was mich weiterbringen könnte. An dieser Stelle muss ich noch einmal betonen, dass ich bis jetzt noch keinen einzigen Cent mit der Fotografie verdient habe. Aber mein Ziel ist auch nicht, das große Geld mit meinem Hobby zu scheffeln. Zum Glück habe ich einen festen Job mit dem ich zufrieden bin. Ich will einfach interessante und tolle Bilder machen. Es war meine Frau, die zu mir sagte „Du, der Paddy bietet auch Einzelcoachings an… mach doch eins bei ihm!

Wir überlegten uns ein Budget und schon saß ich an einer E-Mail an Patrick. Ich stellte mich darin kurz vor, was ich so mache und was ich mir von einem Einzelcoaching erwarte. Ich packte ihm noch ein paar Bilder in die Cloud und fügte den Link zu meiner Facebook-Seite hinzu. Schon am nächsten Tag bekam ich eine Antwort von seiner Frau Tanja. Soso, um die wichtigen Dinge kümmert sich also die Frau. Pfff… ist ja genauso wie bei mir 🙂  Wir haben mehrfach E-Mails hin und her geschrieben, die Details geklärt und irgendwann auch das erste Mal telefoniert. Mit Hinblick auf freie Termine und besseres Wetter, fassten wir den Mai ins Auge. Ich habe kein Problem mit langfristigen Planungen. Als die wichtigsten Dinge geklärt waren, hatte ich das erste Mal Paddy himself an der Strippe. Freundlich und sympathisch wie in seinen Videos. Wir unterhielten uns noch einmal darüber, was ich von dem Coaching erwarte und wie der Ablauf ist. Um es kurz zum machen, eine Runde schnacken und dann geht es mit einem Model raus zum Fotografieren.

Und jetzt?

Am 06.05. geht es von Gelting nach Hamburg in das Studio zu Paddy. Dort wartet er dann um 11 Uhr zu meiner Freude gleich mit einem seiner Stamm-Models. Wir werden uns dann 5 Stunden Zeit nehmen, um zu reden und Fotos zu machen. Ich kann euch gar nicht sagen, wann ich das letzte Mal so aufgeregt war. 😉 Ich habe mich jetzt schon darauf vorbereitet. Dazu habe ich mir Fragen notiert und noch einige Bilder herausgesucht.

Jetzt hoffe ich auf eine freie Fahrt ohne Stau über die A7 und gutes  (trockenes) Wetter in Hamburg. Ich habe von Tanja die Adresse, ein Foto und zwei Handynummern bekommen, da sollte ich das Studio nicht verfehlen. Ich werde Patrick mit vielen Fragen löchern und es wird sicherlich genug Input geben, dass mir die Waffel raucht. In meiner ersten Mail hatte ich ihm schon geschrieben, dass er mir ruhig sagen soll „Kannst du so machen, dann wird es halt Ka**e!“ (ne, das soll nicht Katze heißen). Genau aus dem Grund fahre ich jedoch zu ihm. Ich möchte von seiner Erfahrung profitieren und dazu gehört auch, was ich zukünftig anders machen bzw. wovon ich gänzlich die Finger lassen sollte.
Ich werde euch auf jeden Fall berichten wie es war und was ich aus dem Coaching mitgenommen habe.