Ende Februar gab es mein erstes Outdoor-Shooting in Flensburg. Zuerst hatte ich meine Frau zum Shoppen abgesetzt. Das scheint dann immer ein guter Kompromiss zu sein, wenn ich einen Termin in einer anderen Stadt habe 😀 Mit meinem Model Jenny hatte ich mich erst direkt neben der Flens-Arena verabredet. Es stellte sich jedoch heraus, dass ein Spiel stattfand und entsprechend nicht mehr überall ein Durchkommen möglich war. Zum Glück tausche ich vorher mit jedem Model immer die Telefonnummern aus. Per SMS, Whatsapp oder einen Anruf lässt sich alles klären. Wir fanden dann einen alternativen Parkplatz in der Nähe der Fachhochschule. Von da aus wanderten wir in den Parkbereich.

Es war recht kalt, nass und bewölkt. Irgendwann kam dann doch langsam die Sonne heraus und zum Glück haben wir diesen Zeitraum gut genutzt. So entstanden auch ein paar Aufnahmen im Gegenlicht. Ich wollte unbedingt meine Zweitkamera (Sony Alpha 6000) in einem Portrait-Shooting ausprobieren. Deshalb war ich auch etwas nervös. Nichts wäre schlimmer gewesen, als wenn ich nach dem Shooting festgestellt hätte, dass die Aufnahmen für die Tonne waren. Aber wie ihr an den Fotos sehen könnt, waren die Sorgen unbegründet. Mit dem Handling der Kamera musste ich etwas warm werden und ich danke Jenny, dass sie sehr geduldig war, auch wenn ich oft an der Kamera verschieden Einstellungen vornehmen musste. Die erste Zeit hatte ich immer etwas ungewollt verstellt, da ich wie gewohnt den Fokuspunkt versetzen wollte, dabei jedoch oft eine Einstellung aufgerufen hatte. Im Unterschied zu meiner Nikon muss ich immer vorher eine Taste drücken, bevor ich den Punkt verändern kann. Irgendwann hatte ich mich aber daran gewöhnt.

Für die Fotos mussten wir etwas von den Wegen herunter und auf die Wiesen gehen, um keine Gebäude im Hintergrund zu haben. Das war eine zum Teil sehr matschige Angelegenheit. Obwohl die Sonne schien, war es doch ziemlich frisch. Aber auch hier muss ich Jenny Respekt aussprechen. Sie war tapfer. Das reine Shooting hat nur 45 Minuten gedauert, aber mit der Ausbeute bin ich sehr zufrieden. Ich habe gemerkt, dass es meinem Model Spaß gemacht hat und das in Bezug auf gemeinsame Fotos die Chemie einfach stimmt. Daher haben wir uns schon jetzt über neue Termine Gedanken gemacht und es wird definitiv weitere gemeinsame Shootings geben. Dazu haben wir auch schon zwei konkrete Ideen. Ihr dürft also gespannt sein.

Wie ihr übrigens sehen könnt, interessiert es mich nicht, ob jemand Piercings und/oder Tattoos hat. Ich möchte Menschen so fotografieren, dass es zu ihrem Typ passt. Ich versuche auch die Bearbeitung der Fotos so umzusetzen, dass die Gesichter nicht wie „gespachtelt und lackiert“ aussehen. Ein Mindestmaß an Natürlichkeit muss immer bleiben. Jetzt aber Schluss mit dem Text und wir kommen zu weiteren Bildern.
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