Hier liegt ja schon eine leichte Staubschicht auf dem Blog, aber es gibt keinen Grund zu Sorge 😉 Es geht weiter! Ein Grund für meine Abstinenz war unser lang ersehnter 7. Dänemarkurlaub und im Anschluss viel Stress auf der Arbeit. Wir waren zwar erst im Mai diesen Jahres in Dänemark, aber der Urlaub war nicht ganz so erholsam wie erhofft. Das Haus war nicht optimal und meine Susi war auch noch erkrankt. Die getrübte Stimmung, sah man auch meinen Fotos an. Meine Lust zu fotografieren hielt sich in Grenzen und die paar Fotos, die ich dann doch gemacht hatte, zeugten auch nicht gerade von viel Elan bzw. Kreativität.

Also dachten wir uns, dann  probieren wir es im September 2014 ein zweites Mal. Das war eine gute Idee, denn dieser Urlaub war wieder super. Es hat einfach alles gepasst. Das Haus war groß und gemütlich, die Gegend schön und das Essen gut. Von den 14 Tagen hatten wir 12 Tage lang Sonnenschein hintereinander. Um ehrlich zu sein, hatte ich auch auf etwas verregnete Tage gehofft, damit ich mich mit einem Buch auf den Lesesessel legen konnte. Aber letzten Endes bin ich doch sehr froh, dass das Wetter so schön mitgespielt hat. Wenn ich schon am Meer bin, dann ist es auch eines meiner Hauptmotive. Das einzige Wasser was man in Magdeburg sieht, ist das in der Elbe. Kann auch sehr schön sein, ist aber… wie soll ich es sagen… doch etwas anderes 🙁

Sonnenuntergang

Wir hatten nur 6 Minuten Fußweg von unserem Haus bis zu unserem Meerblick. Da wir an der Steilküste im Nordwesten von Dänemark waren, konnten wir sehr viele Sonnenuntergänge genießen.  Ok, regelmäßig hörte man das Klacken meiner Kamera, aber es hat sich gelohnt. Die Farben sind intensiv und die Farbübergänge sind einmalig. Wen es interessiert, wir waren in einem Ferienhausgebiet zwischen Løkken und Lønstrup.  Hier ein paar der abendlichen Aufnahmen. Ich hatte Fotos direkt am Strand und von der Steilküste aus aufgenommen:

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Was mich an Sonnenuntergängen so fasziniert ist die sich ständig ändernde Lichtstimmung. Meist war die Kamera auf meinem Stativ. Besonders bei dem Einsatz meines Teleobjektivs ein unverzichtbares Hilfsmittel. Zusätzlich nutzte ich auch einen Grauverlaufsfilter. Damit bekomme ich einen besseren Kontrast zu dem vergleichsweise hellen Himmel zum dunklen Meer. Ein komplett freier Himmel ist zwar sehr schön, aber ich finde es besser, wenn ein paar Wolken zu sehen sind. Das gibt den Bildern mehr Tiefe und es ergeben sich oft wunderschöne Strahlengänge. Dadurch wirken die Fotos aus meiner Sicht lebendiger und dynamischer.

Sonnenaufgang

Genau so schön können natürlich auch Sonnenaufgänge sein. Aus diesem Grund sind wir an einem Tag extra früh aufgestanden, zum Parkplatz der Rubjerg Knude gefahren und von dort aus noch einmal 30 Minuten bis zur Spitze gewandert. Es gibt aus einem vorherigen Urlaub bereits ein sehr schönes Foto von dem Leuchtturm. Leider ist der Weg nicht mehr mit dem Auto befahrbar, aber uns tat die Bewegung ganz gut. Der Aufwand hat sich aber gelohnt und wir konnten ein wunderschönes Lichtspiel bewundern. Es war etwas nebelig, was die Stimmung noch verstärkt hatte.

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Einen Fehler, den ich als Hobbyfotograf vor vielen Jahren noch gemacht habe, konnte ich mir langsam abgewöhnen. Bei Landschaftsfotografien nie den Vordergrund vernachlässigen! Früher habe ich immer nur Wasser und Meer in den Bildausschnitt gepackt. Wird das Bild jedoch z.B. durch Strand oder Dünengras in 3 Bereiche (Vordergrund, Mitte und Hintergrund) aufgeteilt, bekommt das Bild mehr Tiefe, also räumliche Wirkung. Das muss nicht bei jedem Foto angewendet werden, da es so unterschiedlich wirkende Bilder ergibt.

In den nächsten Tagen werde ich euch hier noch weitere Aufnahmen aus dem Urlaub präsentieren.