Das Nikkor 50mm bekam ich im Herbst 2013 von meiner Frau geschenkt. Ich muss gestehen, dass ich es bisher erst wenige Male im Einsatz hatte. Damit es nicht verstaubt, habe ich es gestern nach der Arbeit mit auf unseren Spaziergang mitgenommen. Wir sind in den Magdeburger Stadtpark Rotehorn gefahren und von dort aus auch über die Hubbrücke gegangen. Sie ist ein beliebtes Motiv bei den (Hobby-)Fotografen aus unserer Stadt.

Die größte Umstellung bei dem Objektiv ist die Tatsache, dass es sich um eine Festbrennweite handelt und nicht um ein Zoomobjektiv. Für einen Ausschnitt wird also nicht einfach die Brennweite geändert. Nein, man muss seinen Hintern etwas mehr bewegen. Es ist sehr lichtstark und mit der maximalen Blende von f / 1,8 lässt sich schon viel herumspielen. Aber auch daran musste ich mich gewöhnen, denn der Schärfebereich ist dann sehr klein und man muss sich genau überlegen, ob es passt bzw. was in den Focus kommen soll. Meine ersten Bilder mit komplett geöffneter Blende waren direkt ein Fall für den digitalen Papierkorb. So nach dem Motto – finde den Scharfen Bereich im Bild 😉

Ich muss das Objektiv definitiv mehr benutzen, um damit mehr Erfahrungen zu sammeln und es kennen lernen. Mir gefällt daran, dass man indirekt dazu gezwungen wird, sich entweder vom Motiv hin oder weg zu bewegen, bzw. den Ausschnitt komplett neu zu überdenken. Für die Aufnahmen im Freien finde ich es ganz angenehm, da es durch seine Lichtstärke gut für Available-Light geeignet ist.

Hier sind ein paar  Bilder von gestern: